Krzysztof Komeda

Jazz Jamboree 63

Label/AN:  Naked Lunch, ND002
Format:  LP

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Rezension

Seinen internationalen Ruhm hat Komeda vor allem seinen legendären Scores für einige Polanski-Klassiker der 1960er zu verdanken. Aber seine wichtigere Rolle war die als einer der Jazzmusiker, die die in den folgenden Jahrzehnten überaus kreative polnische Szene begründeten – neben etwa dem Trompeter Tonasz Stanko oder Saxophonist Michal Urbaniak, die beide Mitglieder dieses fabelhaften Quintetts sind, dessen Auftritt auf dem 1963er Warschauer “Jazz Jamboree”-Festival in erfreulich guter Qualität mitgeschnitten wurde. Komedas Klavierstil war einzigartig; heute noch fasziniert die selbstverständliche Einbindung slawischer Elemente in ein Jazz-Konzept, das ansonsten absolut auf der Höhe der Zeit (und gelegentlich ihr auch voraus) war. Es gibt Passagen auf diesem Album, bei denen man sich auf einer ECM-Produktion der jüngeren Vergangenheit wähnt. (2020)