Rezension
Respighis zwischen 1916 und 1928 entstandenen Liebeserklärungen an seine Wahlheimat Rom (er stammte aus Bologna) sind seit ihrer Entstehung Schaustücke des Orchesterrepertoires – und entsprechend beliebt in der Hifi-Welt, denn ihr Klangfarbenreichtum ist so überwältigend wie ihre Dynamik, vom feinsten Streicher-Pianissimo bis zum gewaltigen Tutti-Ausbruch. Bis heute zu den am mitreißendsten gestalteten, klanglich detailliertesten Aufnahmen zählt diejenige Sergej Ozawas mit seinen Bostonern, die übrigens auf eine besonders lange Respighi-Tradition zurückblicken können, begonnen bereits in den späten 1920ern unter Koussevitzky! Schon in der (sehr eng bespielten) Originalpressung ein klangliches Glanzlicht des DG-Katalogs, dürfte Rainer Maillards Neuabmischung bei Verteilung des Programms auf vier LP-Seiten einem Klangrausch gleichkommen…! (1979/2026)






