Rezension
Der Post-Reunion-Höhenflug geht weiter! "Prophane Prophecy" ist ein sagenhafter Einstieg in ein Album, das die Band in gerade zwei Wochen aufnahm, ein hochoktaniges Stück Rock'n'Roll, das eher nach einer energiestrotzenden Teenager-Truppe klingt als nach gestandenen Endfünfzigern. Rich Robinsons dreckige Gitarre ist ein durchgehendes Vergnügen – klar, es ist die alte Keef-Schule, aber wo kann man die derzeit in solcher Vollendung erleben? Es gibt freilich auch andere Töne auf dem Album, "High & Lonesome" etwa, das genauso klingt, wie es heißt und das darf umgehend in die Liste der stärksten Crowes-Songs aufgenommen werden kann. Ein Fest von einem Album, noch stärker als der Vorgänger und absolut auf Augenhöhe mit den Klassikern aus der ersten Hälfte der 90er! (2026)






