Rezension
Mit Don Sebesky, Claus Ogerman und João Donato waren drei Top-Arrangeure am zweiten eigenen Album der Sängerin beteiligt, die zu ihrer Musik-Karriere gekommen war wie die sprichwörtliche Jungfrau zum Kinde – und für viele amerikanische und europäische Hörer die definitive Stimme brasilianischer Musik war. Das Repertoire teilt sich in Bossa-Klassiker (meist aus der Hand von Luiz Bonfá) und einige Standards aus dem Great American Songbook auf, wobei letztere auch (und überzeugend) den typisch sanften Groove der damals aktuellen brasilianischen Popmusik erhielten. Am schönsten gelang das wohl im Titelsong, der gerade eben erst als Filmmusik (zu "The Sandpiper" mit Liz Taylor) das Licht der Welt erblickt hatte und hier eine seiner schönsten Interpretationen erfuhr. (1965/2026)






