Rezension
Als Mitglied der vom Vater gegründeten Familien-Band war Lillie Mae Rische schon als Kind auf den Folk-Bühnen des Landes gestanden. Bei irgendeinem Auftritt muß sie dann wohl Jack White aufgefallen sein, der von ihrem Fiddle-Spiel und ihrer Stimme so begeistert war, daß er sie auf seinen ersten drei Solo-Alben einsetzte – und 2014 dann auch eine erste Single mit ihr aufnahm. Drei Jahre später folgte das Albumdebüt auf seinem Third Man-Label, ein kleines Songwriter-Bluegrass-Meisterwerk, auf dem Rische sich von einigen ihrer vier Geschwister aus der Familienband begleiten ließ, neben Szenegrößen wie Mike Fried (Pedal Steel), Ian Craft (Banjo) oder Bassist Brian Zonn; etwas überraschend (aber nicht stilprägend) ist die Gegenwart des Queens Of The Stone Age-Keyboarders Dean Fertita auf drei Songs. Vergleiche mit Emmylou Harris' schönsten Alben sind ausdrücklich erlaubt. – Neupressung. (2017. Pressung aktuell)






