Rezension
Zumindest mit dem ersten Album nach Hodgsons Ausstieg machte die Rumpfband um Rick Davies zwar durchaus noch eine sehr gute Figur, aber es steht außer Zweifel, daß der erste Alleingang des Sängers mehr nach Supertramp klingt. Hodgson war dabei nicht nur für Gesang und Songwriting zuständig, er schrieb auch die Arrangements und produzierte das Album selbst. Und spielte fast alle Instrumente. Nun kann es leicht schiefgehen, wenn jedweder Input von außen fehlt, aber "In The Eye Of The Storm" ist ein kreativer Triumph. Daß der als stark gekürzte Single veröffentlichte Opener "Had A Dream (Sleeping WIth The Enemy)" es nicht in die Top 40 schaffte, ist eigentlich kein so großes Wunder: Es bedarf der vollen neun Minuten, damit der Song sich zu voller Größe entfalten kann. Ansonsten fühlt man sich dabei sofort zu Hause, nicht anders beim direkt folgenden "In Jeopardy". Oder irgendeinem anderen Song hier. Und es liegt ganz bestimmt nicht nur an der Stimme. – Miles Showell masterte die Neuausgabe im Halfspeed-Verfahren. (1984/2026)




