Rezension
Die Band existiert offiziell noch, aber ein Ersatz für den 2024 verstorbenen Bassisten Steve Kille ist noch nicht gefunden. Also beschlossen Jason Simon und Mark Laughlin, zunächst das Archiv zu sichten, und da fanden sich eine Menge echter Schätze – vergessene eigene Songs (weiß der Himmel, warum es eine Perle wie "Lost To Light" damals nicht aufs Album geschafft hat!) wie Coverversionen. Unter letzteren etwa höchst beeindruckende Versionen von "Tomorrow Never Nows" und "No Quarter". Das Material umspannt fast die gesamte Bandgeschichte; der älteste Song stammt aus dem Jahr 2002, der jüngste ist von 2024 – doch anstelle von Stückwerk hören wir ein klug zusammengestelltes Album. Wer eine der besten Psych-Rock-Formationen des 21. Jahrhunderts noch nicht kennt, kann ohne weiteres mit dieser Sammlung einsteigen. Wer sie kennt, braucht das Album ohnedies. (2026)






