Rezension
Zwar holte sich Tetsuo Hara immer wieder gerne Jazz-Legenden der 1950er und 60er auf sein Label, aber Harold Mabern war keine ganz naheliegende Wahl – denn Hara schätzt ja bekanntlich den subtilen, balladengeprägten Trio-Stil, und der 1936 geborene Pianist war immer ein funkensprühendes Energiebündel! Was er auf diesem bereits vierten Album für Venus (ursprünglich 2005) auch in vibrierenden Versionen von etwa "The Sidewinder" oder "Almost Like Being In Love" belegt. Grandios auch das Titelstück, in den Mabern, Bassist Dwayne Burno und Drummer Joe Farnsworth ihrer Mischung aus Bop und Soul Jazz noch eine gute Portion Latin-Groove beifügen! Balladen können sie zur Not natürlich auch, aber auch denen hört man an, daß da unterschwellig irgendwas am Kochen ist… – Erstmals vollständig auf Vinyl. (2005/2026)




