Rezension
OK, "Vom Himmel hoch…", am Ende des Albums. Aber die anderen neun? Die kennt man ja gar nicht? Korrekt, denn Jazzrausch-Hauskomponist Leonhard Kuhn schrieb statt Arrangements für die abgefrühstückten Saisonklassiker lieber neue eigene Weihnachtslieder, auf Basis von Gedichten von etwa Christian Morgenstern, Kurt Tucholsky, Theodor Fontane oder Joseph von Eichendorff. Die kleidete er dann in Arrangements wie aus der großen Bigband-Ära der 1930er bis '40er; die im Jazzrausch-Universum üblichen Club-Grooves finden also diesmal nicht statt – stattdessen gibt's ganz klassischen Swing. Natürlich auf dem mit der Münchner Band verbundenen Spitzenniveau. Also, mal ganz neue Lieder zu Fest… (2026)






