Rezension
Wie zuletzt auf dem 2021er Album "Songs From Other Places" ist die Sängerin hier wieder mit der Minimal-Begleitung aus Pianist Art Hirahara und ihrem Ehemann Jim Tomlinson an diversen Saxophonen, Klarinette oder Flöte zu hören. Ein extrem intimes Setting mithin, das diesmal Klassikern wie Leonard Bernsteins "Lucky To Be Me", Brian Wilsons "God Only Knows" oder Harvey Mandels "The Shadow Of Your Smile zugute kommt; ihre für eine Amerikanerin außergewöhnliche Vielsprachigkeit nutzt Kent etwa für Serge Gainsbourgs "La Javanaise", den Brasil-Klassiker "Carinhoso" des Choro-Pioniers Pixinguinha (Alfredo Viana) und " E la Chiamano Estate": Der Bruno Martino-Standard hat seinen Siegeszug durch die Welt ja auch einem Brasilianer zu verdanken (João Gilberto), aber Kent singt ihn natürlich im italienischen Original! (2026)






