Rezension
Gemessen an dem, was Garry Cobain und Brian Dougans in den folgenden 20 Jahren erschaffen sollten, klingt das Debüt geradezu konventionell, zumindest waren die beiden hier noch spürbar an Tanzbarkeit interessiert und integrierter Bestandteil der gerade erblühenden britischen Szene. Erstaunliche Ideen hatten sie aber schon damals, und das genaue Zuhören lohnt. Der größte Wurf war natürlich "Papua New Guinea", auf dem sie eine Basslinie von Meat Beat Manifesto, ein James Brown-Drumloop und Lisa Gerrards Stimme (gesamplet aus dem Dead Can Dance-Song "Dawn Of The Iconoclast") zu etwas absolut Einzigartigem kombinierten. Fraglos der Höhepunkt des Albums, doch das Talent für seltsame Atmosphären und den Willen zur Grenzerweiterung kann man auch an etlichen anderen Stellen spüren. (1991/2022)






