Rezension
Mag sein, daß mehr Tracks als sonst auf der Balladenseite stehen, aber andere lassen einen vor lauter ansteckender Energie kaum still sitzen, und auch den langsamen ist ein lebendiger und ja, leichtfüßiger Flow zu eigen. Nein, nach drei Mittsiebzigern klingt das weiß der Himmel wievielte Kraan-Album im Jahr 55 der Bandgeschichte kein bißchen, und das kann nicht nur an dem jungen Tastenmann Martin Kasper (der die Band live ja schon seit geraumer Zeit ergänzt) liegen. Der Band gelingt es, gleichermaßen entspannt-elegant und frisch zu klingen. Der Titel könnte Anlaß zu Spekulationen geben, daß die Diskographie nun abgeschlossen sei – aber die Musik spricht eine andere Sprache. (2026)






