Rezension
Alles ein Traum? Dann wollen wir, bitte, erstmal nicht aufwachen. Die Band um Jonathan Donahue machte dort weiter, wo sie mit den formidablen „Deserter’s Songs“ aufgehört hatte, in ihrem Unterfangen abermals unterstützt von Produzent Dave Fridmann. Melodien direkt vom Himmel, diesmal noch opulenter und hemmungsloser als auf dem Vorgänger. Angst vor Kitsch hatte diese Band glücklicherweise nie. Und so schluchzen die Geigen, singt die Säge, klingen die Glocken, jubilieren die Chöre. Besonders schön in „A Drop In Time“, bei dem kein geringerer als Tony Visconti für das Orchester-Arrangement verantwortlich zeichnet. Zu schön fast, um wahr zu sein. Aber es ist ja, wir waren gewarnt, auch nur ein Traum… – Die Neuausgabe auf transparent-blauem Vinyl enthält auf der Bonus-LP Single-B-Seiten und Outtakes. Limitiert auf 1000 Exemplare! (2001/2024)