Rezension
Es gab einen Tiefpunkt in der langen Diskographie. Die Achtziger, natürlich, die einer Menge davor groß gewordener Künstler bekanntlich nicht besonders gut taten. Doch seit der Legalisierung von Retro-Sounds in der Folgedekade leistete die Band sich keine Schwächen mehr: Klassischen Rock können Cheap Trick, und zwar in allen Schattierungen. Was auch auf diesem 21. Album wieder sehr schön vorgeführt wird, vom Titelsong-Brett über das sinistre "Bet It All" bis hin zur Stadionballade ("Twelve Gates"), und es sind eine Menge Songs dabei, die schon beim ersten Hören hängenbleiben. Die Bandgeschichte läßt sich bis ins Jahr 1967 zurückverfolgen (offizielle Gründung: 1974); Robin Zander und Tom Petersson sind beide über 70, aber ans Kürzertreten oder gar Aufhören scheinen sie noch lange nicht zu denken… – Gepreßt auf "graphite marble vinyl". (2025)





