Rezension
Wenn man 2026 Trevor Horn als Produzenten holt, ist das ja ein Zeichen, eine stilistische Aussage. Und tatsächlich entführt uns eine der wichtigsten britischen Indiebands der 2000er hier in frühere Zeiten, es ist eine Menge Disco und Synth Pop zu hören auf dieser Sezierung einer kurzen, erst lodernden, dann verglühenden Beziehung. Es sind sicherlich Kele Okerekes persönlichste Songs, weswegen sich das siebte Bloc Party-Werk eigentlich eher anfühlt wie ein Okereke-Soloalbum. Da er aber immer noch ein grandioser Sänger ist, ist das sicherlich kein Schwachpunkt. Für den Mut, ihren Sound so radikal zu ändern, gebührt ihm und Co-Leader Russell Lissack auf jeden Fall Respekt: Man darf gespannt sein, wie es weitergeht. (2026)




