Rezension
Das Debüt der Belgierin Sanne Putseys vermochte anno 2011 sogar einen Prince zu beeindrucken. Zwei weitere Studioalben erschienen seither, und nun, endlich, auch ein Live-Dokument. Denn die Sängerin, der es gelang, mit ihrer Mischung aus Dub. R'n'B, Hip Hop und Soul Fans von sowohl Amy Winehouse als auch von Adele oder Erykah Badu ins Boot zu holen, ist eine echte Bühnen-Charismatikerin. Zwar verdient ihre Band durchaus Erwähnung, insbesondere das nervöse, spannungsgeladene, doch niemals aufdringliche Drumming von Klaas de Somer, aber es ist Putsey, die nicht nur die Bühne beherrscht – sondern den ganzen Saal. Auf der Setlist standen übrigens neben ihren Klassikern wie "Raggamuffin", "Alone" oder "This World" auch einige neue Songs, die Anlaß zu der Hoffnung geben, daß die Diskographie bald fortgesetzt werden könnte…! (2025)





