Rezension
Niemand konnte damals ahnen, daß dies das letzte Album des 2011 gestorbenen Gitarristen sein würde: Moore klingt präsent und kraftvoll, hochmotiviert sowieso. Daß sich Muddy Waters-Songs für harten Blues Rock bestens eignen, ist zwar keine neue Erkenntnis, wird hier in "Walking Thru The Park" und "Someday Baby" aber nochmals eindrücklich vorgeführt. Auch als Songwriter zeigte Moore sich in ausgezeichneter Form, ehrte dabei mal Johnny Winter, mal Jimmy Page. Höhepunkt des Albums freilich ist Moores Version des Al Kooper-Klassikers "I Love You More Than You'll Ever Know", einst auch der schönste Song auf dem Blood, Sweat & Tears-Debüt. Moore zelebriert ihn über knapp elf Minuten, keine zuviel. (2008/2026)






