Jazz Sabbath

Jazz Sabbath Vol. 2

Label/AN:  Blacklake, BL411373
Format:  LP 180g

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Rezension

Die schöne Geschichte von der Jazz-Combo um den fiktiven Pianisten Milton Keanes (hinter dem sich Sabbath-Tourkeyboarder Adam Wakeman verbirgt), dem die böse Ozzy-Bande alle Songs stahl, während er nach einem Herzanfall im Krankenhaus lag, wird herrlich weitergesponnen: Ein jahrelanger Prozess, den Black Sabbath gewann, dann die frustmotivierte Auswanderung in die U.S.A., wo Keanes in New Orleans strandete. Dort verlor er seine bisherige Aversion gegen Blasinstrumente und spielte mit jeder Band, die gerade einen Pianisten brauchte, neun Jahre lang, bis er als illegaler Einwanderer zurück nach England geschickt wurde. Dort schrieb er weiter böse Briefe an die Diebe aus Birmingham, bis 2019 bekanntlich das Masterband seines Debütalbums entdeckt wurde – und damit auch die Wahrheit über die Urheberschaft der Songs ans Licht kam. 52 Jahre nach dem Debüt ging die ursprüngliche Band dann wieder ins Studio, verstärkt um einige Gäste an diversen Blasinstrumenten, Gitarre und Hammond-Orgel, und nahm sieben weitere damals geschriebene Songs auf, darunter “Paranoid” und “Black Sabbath”, den Song, den die diebischen Düsterrocker nicht nur (wie alle anderen) von Keane geklaut, sondern nach dem sie sich unverschämterweise dann auch noch benannt hatten. (2022)