Rezension
So üppig hat die Schwedin ihre melancholischen Lieder noch nie ausgestattet. Ein Streichorchester verschmilzt in diesen vielschichtigen Arrangements mit flächigen Keyboards, und auch in der Rhythmussektion vertragen sich die Beats aus dem Computer ganz wunderbar mit traditionellen Schlaginstrumenten (Bongos!!). Zwar hat das Album seinen Titel nicht zu Unrecht; doch wenn das Tempo anzieht, kann man durchaus von Dance Pop sprechen. Dance Pop mit seltenem Tiefgang. Die vierzigjährige Musikerin will, so sagt sie, mit diesem Album ihre musikalische Karriere beenden. Wenn sie das durchzieht, ist es ein Verlust. Aber sie verabschiedet sich mit einem Meisterwerk, dessen Echo noch lange über den leeren Tanzboden nachhallt. (2026)






