Rezension
Auch auf dem zweiten Album, inzwischen ist der indigene Kanadier (Kwakwaka’wakw Nation) ja immerhin 25, bringt man Alter und Gesicht des Musikers kaum mit der Stimme zusammen, denn die klingt nach vielen Jahren Existenz in schummrigen Kaschemmen. Ein echtes Blues Rock-Organ eben. Wobei der Grund, warum ihn etwa Kenny Wayne Shepherd und John Fogerty in ihr Vorprogramm und Mike Zito auf sein Label Gulf Coast Records holten, nur in zweiter Linie der Gesang ist, denn Garret T. Willie ist derzeit eines der größten jungen Gitarrentalente. Beides zusammen ist dann schon ein ziemliches Pfund, und Willie wuchert auf diesem Album reichlich damit. Darf er auch, wenn das Ergebnis so klingt wie hier und dabei ZZ Top, Thin Lizzy und frühe AC/DC unter einen Hut bringt! – Rotes Vinyl. (2026)






