Rezension
Eigentlich hatte die Gitarristin ihre "Weejuns" (Slang-Kurzform für "Norwegians") nur für eine Konzertreihe zusammengestellt (was dann auch prompt in einem Live-Album resultierte), doch erwies sich die Chemie des Trios mit Ståle Storløkken (Supersilent, Elephant9) an diversen Keyboards und Drummer Ole Mofjell (u.a. Krokofant) als so tragfähig, daß die Band nun neben Mollestads eigentlichem Trio weiterexistiert und hier ihr Studio-Debüt präsentiert. Das genauso vielfältig und gegen den Strich gebürstet klingt, wie man es von drei Jazz-Avantgardisten dieser Liga erwarten darf. Von hypnotisch-atmosphärisch über radikal frei bis brutal rockistisch ist alles dabei. Wobei es viele Momente gibt, in denen man unmittelbar nachvollziehen kann, warum Mollestad diesem Ensemble seine eigene Diskographie gönnt… Wahrscheinlich nicht das letzte Album in dieser Besetzung. (2026)






