Bryan Ferry and his Orchestra

Bitter-Sweet

Label/AN:  BMG Rights, 964212701
Format:  LP, coloured vinyl

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Rezension

Der Jazz der 20er und 30er Jahre ist Ferrys späte Erfüllung, und (auch wenn das aus heutiger Perspektive leicht gesagt ist) eigentlich kann man das schon alten Roxy Music-Platten anhören. Auch für dieses zweite Album seines Orchesters nahm Ferry keine Standards auf, sondern Songs der eigenen Diskographie (solo und mit Roxy). Sechs davon steuerte er übrigens zu der gefeierten TV-Serie "Babylon Berlin" bei, darunter den Opener "Alphaville", der hier als Kurt Weill-Nummer daherkommt. Überhaupt ist die reizvoll-spröde Ästhetik Weills oder seines Kollegen Hanns Eisler hier prägend, und Ferry bzw. der hier mit ihm abermals eng zusammenarbeitende Komponist/Arrangeur Colin Good beweist ein tiefes Verständnis für den Geist dieser Musik. Daß er dabei hin und wieder eine Brücke zu seiner Glam Rock-Vergangenheit schlägt bzw. die Verwandtschaft jener Gattung zum kulturellen Geist des Berlins der Weimarer Republik aufzeigt, ist besonders faszinierend! – Limitierte Neupressung auf rotem Vinyl. (2018/2026)

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