Rezension
Daß das erste Album mit Ron Wood überhaupt erfolgreich war, verdankt es "Fool To Cry", dabei ist der Song eigentlich (ebenso wie "Memory Motel", die Ballade der A-Seite) fast ein Fremdkörper in dieser extrem groovelastigen Umgebung. In Fan- und Kritikerkreisen war die Rezeption wenig euphorisch (wie immer, wenn die Stones versuchten, mal was anderes zu machen, siehe "Between The Buttons" und "Satanic Majesties"); Lester Bangs nannte es gar "the first meaningless Rolling Stones album". Dabei sind diese ersten Ausflüge in Funk, Disco und Reggae absolut glorios gelungen – denn natürlich klingen sie auch dabei in jeder Note nach sich selbst. – Neuabmischung von Steven Wilson (der sich dabei vermutlich von einer Prog Rock-Überdosis zu erholen gedachte)! (1976/2025)






