Rezension
Das Ensemble aus Essex gibt sich auf seinem vierten Album ambitionierter denn je: Die Wall Of Sound mit herrlich arrangierten Streichern, Bläsern und Chören ist schlicht überwältigend. Und wirkt dabei doch nie zu fett! Man findet in diesem symphonischen Soul-Konzept viele Verweise: Auf Marvin Gaye, die Temptations, die Isleys; auf Brian Wilson und auf Van Morrisons "Astral Weeks" – aber auch auf Jazz von Miles und Trane bis Kamasi Washington. Rick Nunn schwebt dabei mühelos durch die komplexen (merkt man aber erst, wenn man versucht, sie nachzusingen) Melodien, und der Groove ist unwiderstehlich. Ein Album, dessen positive Energie so ansteckend ist, daß man ungeachtet der Außentemperatur alle Fenster öffnen möchte, um es mit der Welt zu teilen: Das müßte dann zu einer Massentanz-Szene führen, wie man sie aus Bollywood-Filmen kennt…! (2026)






