Rezension
Das letzte Studioalbum des Pianisten war eines der ungewöhnlichsten in seiner Diskographie, denn jener hatte sich dafür an die West Coast-Legende Bob Brookmeyer gewandt, der darauf die Arrangements für die neun Petrucciani-Eigenkompositionen schrieb – und auch gleich mitspielte! Neben seiner Posaune bilden die italienischen Stars Flavio Boltro (Trompete) und Stefano di Battista (Saxophon) das grandiose Bläser-Trio, das nicht nur mit ausgezeichneten solistischen Leistungen glänzt, sondern auch für echte Big Band-Momente sorgt. Dazu kommt das damalige Petrucciani-Trio mit Anthony Jackson und Steve Gadd – eine absolute Fünf-Sterne-Besetzung mithin. Mit entsprechendem Ergebnis…! – Erstmals auf Vinyl; in dieser Diskographie gibt es ja diesbezüglich noch einigen Nachholbedarf. (1998/2026)






