Rezension
Wenn es um Amys Erbinnen geht, mischt die Belgierin ganz vorne mit. Zwar gilt ihr Interesse eher dem Blues und dreckigen Garagenrock als dem Soul und dem Girl Group Pop der 60er, aber die Grenzen sind durchaus fließend – und ihre Ausstrahlung als Sängerin macht sie auf jeden Fall zur nahen musikalischen Verwandten! Dazu spielt sie auch noch hervorragend Gitarre, auf diesem bereits fünften Album für Ruf Records im Verbund mit US-Kollege J.D. Simo (der außerdem produzierte) – da gibt es dann auch den einen oder anderen grandiosen Twin Guitar-Moment! Was musikalische Verwandtschaften angeht, kann man übrigens auch gerne noch ein paar Dekaden zurückgehen: Zu Janis Joplin auf jeden Fall, aber die rohen John Lee Hooker-Alben der 1950er sind auch ganz nah! (2026)





