Rezension
Nach dem Zusammenbruch des Riverside-Labels durch den plötzlichen Tod des Firmengründers Bill Grauer kam der Meistergitarrist beim Verve-Label unter und nahm dort vor allem Alben in großer Besetzung auf, produziert von Creed Taylor und mit Arrangements von Don Sebesky. Da wurden die Grenzen von Jazz und Pop auch gerne mal überschritten (was Taylor ja immer gerne tat) – schon in der Repertoireauswahl. "California Dreaming" (das neben dem Titelsong auch eine als klassisch einzustufende Aufnahme von "Sunny" enthält) war das letzte Album in dieser Serie. Herbie Hancock sitzt am Klavier, doch es ist vor allem Montgomerys unnachahmlich elegantes Gitarrenspiel, das das Album weit über Easy Listening-Niveau heraushebt… – Matthew Lutthans masterte diese neue HQ-Edition. (1967/2026)






