Rezension
Wollte der Soundgarden-Sänger auf dem 1999er Solodebüt "Euphoria Morning" hörbar die Vergangenheit abschütteln, so hatte man auf dem zweiten Alleingang eher das Gefühl, als ob er sie beschwören wollte – schienen zumindest die lauteren Songs doch deutlich enger mit seiner glorreichen Grunge-Vergangenheit verwandt zu sein als mit seinen jüngsten Arbeiten als Teil der von Tom Morellos Stakkato-Riffs geprägten Audioslave. Wobei ein Song wie "Arms Around Your Love" bei Soundgarden sicherlich nicht so elegisch geklungen hätte. Aber Cornell war hier immerhin schon 42, da darf man das – auch als Grunge-Ikone. – Fast 20 Jahre mußte man auf eine Vinylausgabe warten! (2007/2026)





