Rezension
Seit einigen Jahren leidet Peter Frampton an einer entzündlichen Muskelerkrankung, die dafür verantwortlich ist, daß er sich eigentlich aus dem Musikgeschehen zurückgezogen hatte. Aber tägliches feinmotorisches Training kann den Verlauf der Krankheit stark verlangsamen. Gitarrespielen zum Beispiel. Und wenn, so dachte sich Frampton, man schon täglich spielt, kann man ja auch noch ein paar Songs schreiben. Und ein paar Kollegen fragen, ob sie Lust auf Duette haben. Und so entstand dann doch nochmal ein Album. Und noch dazu ein wirklich gutes, wahrscheinlich sogar sein bestes seit seiner Superstar-Zeit in den 1970ern. Und das ist nicht in erster Linie den Gästen zu verdanken – in der Reihenfolge ihres Auftretens: Benmont Tench, Graham Nash, Sheryl Crow, Tom Morello (der Rage Against The Machine-Gitarrist ist ein herrlich unwahrscheinlicher Partner!), R'n'B-Chanteuse H.E.R. (dito, und ebenfalls in Highlight) und Jazz-Saxophonist Bill Evans! –, sondern vor allem den hervorragenden Songs. Und der Tatsache, daß hier nicht nur (wie auf dem 2021er Instrumental-Album "Frampton Forgets The Words") Peter Frampton, der Gitarrist, glanzvolle Auftritte hat – sondern sich auch Peter Frampton, der Sänger, noch einmal eindrucksvoll ins Gedächtnis ruft! – Gelbes Vinyl. (2026)






