Rezension
Ein kaum bekanntes Juwel aus den letzten Lebensjahren des großen Katalanen. Begleitet von niederländischen Bassisten Hein van de Geyn und Schlagzeug-Gigant Idris Muhammad widmete der sich hier dem Liedgut seiner Heimat, dessen melodischer und harmonischer Reichtum sich offensichtlich bestens im Jazz-Idiom abbilden läßt. Unter den acht Tracks ist auch eine ziemlich sagenhafte Bearbeitung der katalanischen Nationalhymne. Aber auch in den anderen sieben Stücken kann man noch einmal erfahren, was für ein Genie dieser Mensch am Klavier war. – Das Album war ursprünglich nicht auf Venus (das im Jahr der Aufnahme gegründet wurde) erschienen, sondern auf dem ebenfalls japanischen Alfa-Label. Produzent allerdings war Tetsuo Hara, mit entsprechendem klanglichem Ergebnis. Nahaliegend also, daß er die Aufnahme später für sein Label lizensierte. Dies ist die erste vollständige Vinylausgabe! (1992/2026)






