Rezension
Offiziell gilt das Debüt als EP, aber mit gut 36 Minuten Spielzeit kann man eigentlich getrost von einem Album sprechen. Mit dem das Quintett um Drummer Femi Kaleoso anno 2016 antrat, den Jazz zurück in die Clubs zu bringen – und junge Menschen darauf tanzen zu lassen. Dazu verpaßte man dem Soul Jazz der 1960er ein sattes Update in Form aktueller Grooves – darüber lagen aber Arrangements und Soli, die jede Kritik der Akademikerfraktion im Keim erstickten. Wenn heute wieder meßbare Zahlen unter 30jähriger Jazz hören, so hat diese Band nicht geringen Anteil daran. Mit diesen sieben Tracks begann die Erfolgsgeschichte! (2016/2026)





