Rezension
Nur Monate nach dem Instrumentalalbum "Music For Writers" kehrt der New Yorker wieder als klassischer Singer/Songwriter zurück. An seiner Seite diesmal: James Elkington, der nicht nur produzierte, sondern auch die subtilen Streicherarrangements zu Gunns Songs erschuf. Daß man jedes Album, auf dem Elkington mitwirkt, im Prinzip blind kaufen kann, bestätigt sich dabei einmal mehr. Für Gunn selbst, der ja auch gerne im Band- oder Duo-Kontext oder als Gastmusiker in Erscheinung tritt, gilt das natürlich genauso, weswegen es sich hier natürlich nur um eine Sternstunde handeln kann, und so ist es auch. Selbst innerhalb von Gunns erlesener Solo-Diskographie ist dies ein Juwel, und Elkingtons Beitrag läßt sich sinnvoll eigentlich nur mit Robert Kirbys Arrangements für die ersten beiden Nick Drake-LPs vergleichen. Und wäre jener älter geworden, hätten seine späteren Alben vielleicht ganz ähnlich geklungen wie diese Kammer-Folk Pop-Pretiose… (2025)




