Van Halen

Diver Down

Label/AN:  Mobile Fidelity Sound Lab, UD1S2036
Format:  2 LP 180g, 45 UPM, one-step plating process, Box

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Rezension

Nach dem vergleichsweise stacheligen Vorgänger standen die Zeichen wieder auf Party, die erste Nummer wird gleich durch ein "Ooo-hoooo" eingeleitet. Kein eigener Song, sondern der Kinks-Klassiker "Where Have All The Good Times Gone", eine programmatische Eröffnung. Und nicht die einzige Coverversion, da sind auch noch Roy Orbisons "(Oh) Pretty Woman", "Dancing In The Streets", Roy Rogers' "Happy Trails" und die uralte Tin Pan Alley-Nummer "Big Bad Bill (Is Sweet William Now)". Zieht man von den verbleibenden Stücken dann noch die drei kurzen Instrumentals ab, bleiben ganze vier eigene neue Songs, was man auf den ersten Blick vielleicht als kreative Krise werten könnte (einige Kritiker taten's), aber tatsächlich spricht das Album eine ganz andere Sprache. Denn die Band probiert sich in den verschiedensten Genres aus, von dem, was man heute Neo-Klassik nennt bis zum Barber Shop-Quartett, und der Spaß, den sie dabei hat, ist unbedingt ansteckend. Wie sie etwa besagten Orbison-Hit in einen Van Halen-Song umformt, ist durchaus kongenial. Und so verwandelt sich das, was zunächst wie ein schnell zusammengeklopptes Not-Album aussieht, in eines der besten Hard Rock-Werke der Ära. Zumindest, was den Spaß-Faktor angeht. Der sich mit dieser UHQ-Ausgabe noch einmal spürbar erhöhen sollte! (1982/2025)

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