Rezension
Das ist viel mehr als ein Cover-Album. Es ist eine Art Landkarte, oder auch ein genetisches Porträt, einer der besten Americana-Formationen der Gegenwart. Johnny Cashs nicht sehr bekannter Geisterstadt-Song "The Ballad Of Boot Hill" und Shelby Lynnes ""Where I'm From" fand darauf ebenso Platz wie Songs von Legenden wie Clifton Chenier, Swamp Dogg oder Edgar Blanchard. Doch begegnet man hier nicht nur der Genre-Geschichte, sondern auch der Gegenwart – in Form von Songs noch weitgehend unbekannter, mit den Deslondes befreundeter Musiker wie Kiki Cavazos oder Leonie Evans, die nach Ansicht der Band mehr Aufmerksamkeit verdient hätten. Die Ausführung der Songs – jedes einzelnen – ist selbstredend überragend, aufgenommen wurde, Ehrensache, rein analog im bandeigenen Studio. Eine Schatzkiste von einem Album, und man freut sich jetzt schon auf "Vol. 2" – und gerne auch noch weitere Fortsetzungen… (2026)





