Rezension
Sängerin Channy Leaneagh verzaubert auch auf dem siebten Album ihrer Band. Deren Elektropop kann abermals wie im Opener "Carlines" auf die Tanzfläche ziehen oder in Dream Pop-Gefilden schweben; die Stimmung ("latent düster, ohne schwarz zu sein", hat mal jemand treffend formuliert) ist stets eine sehr besondere. Hier vielleicht deswegen besonders intensiv erscheinend, weil das Album einen zutiefst traurigen Beigeschmack hat: Bassist Chris Bierden erkrankte an einem Gehirntumor, seine elastischen Bassmelodien, die die beiden Drummer Ben Ivascu und Drew Christopherson quasi verbinden, sind hier letztmals zu hören. (2025)




