Rezension
Auf dem Vorgänger "Liberty" schien die Band nicht so recht zu wissen, wohin sie wollte und probierte sich in den verschiedensten Stilen. Zweieinhalb Jahre später hatte sie wieder zu sich selbst gefunden, also zum klassischen Dance-Pop – nur daß der jetzt nicht mehr nach den 80ern klang, sondern absolut zeitgemäß!. Mit "Ordinary World war auch wieder ein perfekter Hit dabei, weitere herausragende Songs sind der Opener "Too Much Information" und "Come Undone", ebenfalls beide als Single ausgekoppelt. Daß Rave, Trance und House nicht spurlos an der Band vorbeigegangen waren, hörte man allenthalben, doch hechelte die Band den Trends nicht hinterher, sondern integrierte sie souverän in den eigenen Sound. Der Sprung ins neue Jahrzehnt war gelungen. – Die Neuausgabe kostet nicht nur etwa ein Zehntel dessen, was man für eine Originalpressung hinlegen müßte, sondern verteilt die über eine Stunde Spielzeit nun auch klangoptimierend auf vier Seiten. (1993/2026)






