Rezension
Auch über Harrisons zweites Album denkt man heute anders als bei Erscheinen. Denn tatsächlich legte der Gitarrist hier aus dem Nichts (allerdings mit einiger Hilfe des kalifornischen Elektronik-Spezialisten Bernie Krause) eine Pionierarbeit hin, die sich in Sachen Innovation und Ausführung kaum hinter den legendären (und von Anfang an ernst genommenen) Krautrock-Arbeiten (Tangerine Dream, Faust u.a.) der Ära verstecken muß. Wer sich für frühe Moog-Synthesizer interessiert, kommt an dem Album sowieso nicht vorbei. Fast ein wenig schade, daß Harrison diesen Pfad nicht weiter verfolgte, nebenher wenigstens… (1969/2026)






