Rezension
Zwar waren sich die beiden Großkünstler natürlich schon wiederholt auf Schallplatte begegnet, aber ein wirkliches gemeinsames Album gab es bis 1975 nicht, trotz all der Jahre auf den Norman Granz-geführten Plattenfirmen Clef und Verve! Insofern darf man diese intime Begegnung (nur gelegentlich steuert Ray Brown noch sehr dezentes Bassspiel bei) durchaus als ein "historical first" bezeichnen. Ein Großereignis, welches die beiden Protagonisten allerdings höchst gelassen nehmen, die Atmosphäre ist von der ersten Note an familiär und entspannt, und der Hörer hat das schöne Gefühl, zwei sehr vertrauten Freunden beim privaten Musikmachen beiwohnen zu dürfen. Der direkte Klang macht das Live-im-Wohnzimmer-Gefühl perfekt. – Matthew Lutthans masterte die HQ-Ausgabe. (1975/2026)






