Rezension
1999 hatte der Trompeter seine Diskographie nach langer Pause fortgesetzt und mit seinem Chesky-Einstand "The Feeling's Back" sein bestes Album seit den 70ern aufgenommen. Schon im Jahr darauf spielte er den Nachfolger ein, mit alten Freunden wie Saxophonist Gary Niewood, Gitarrist Grant Geissman und Bassist Charles Meeks. Es ist eines der Jazz-nächsten Alben Mangiones, sanft swingend und dabei überwiegend von introvertierter Stimmung. Daß es das Ende seiner Diskographie darstellen würde, konnte damals niemand ahnen – aber seltsamerweise nahm Mangione hiernach bis zu seinem Tod 2025 nie wieder ein Album auf, obwohl er noch in den 2010ern Tourneen unternahm. Vielleicht war er der Ansicht, daß er kein besseres mehr machen könnte, es wäre nachvollziehbar. – Endlich erstmals auf Vinyl! (2000/2026)




