Rezension
Auf seinem dritten Album präsentierte das in kürzester Zeit zur Weltspitze aufgestiegene Vokalensemble ein höchst außergewöhnliches Programm: Kompositionen von Mittelalter bis Hochrenaissance (Hildegard von Bingen, Gesualdo, Tallis, Byrd) werden solchen der Gegenwart gegenübergestellt (von denen auch erfahrene Klassikhörer größtenteils noch nie gehört haben) – und es entstehen keine Brüche! Ganz im Gegenteil, die ausgewählten Stücke scheinen über die Jahrhunderte hinweg miteinander zu kommunizieren. Die Gesangsleistung ist in einer Liga für sich: Makellos, bei sagenhaftem musikalischem Einfühlungsvermögen. Oder mit den Worten der Gramophone-Rezensentin Alexandra Coghlan: "Startlingly, urgently excellent." (2020/2026)




