Rezension
Die neue Band des Polar Bear-Drummers Sebastian Rochford findet tatsächlich neue Wege zwischen den Polen Jazz und Rock! Ein Fusion-Entwurf, bei dem der Groove, nicht die Virtuosität im Vordergrund steht, eigentlich möchte man dazu tanzen. Dabei ist das, was man hier hört, weder betont funky, noch spielten Dance-Beats irgendeine Rolle. Elektronisch ist hier sowieso nichts. Die Hauptrolle spielen – Gitarren! Gespielt von Tara Cunningham, David Preston, John Parish, Leo Abrahams, Adrian Utley und Simon Tong, also überwiegend Musikern mit einem Indie/Alternative-Rock-Hintergrund und Freude am Experiment. Effektgeräte jenseits des Verzerrers kommen allerdings so gut wie nicht zum Einsatz: Der Sound ist direkt und natürlich, klingt fast ein wenig nach Proberaum. Ob man das als Jazz bezeichnen will, sei jedem selbst überlassen. Wichtig ist: Dieses Album macht Spaß. Und klingt, obwohl die Zutaten so einfach gehalten sind, dabei auch noch innovativ. – Vinylfarbe nach dem Zufallsprinzip. (2025)






