Rezension
Wiewohl das 2011er Album durchaus positive Kritiken erhalten und sich gut verkauft hatte, war Produzent Trevor Horn nie ganz glücklich damit geworden, was vor allem mit dem damaligen Leadsänger Benoît David zu tun hatte. 2016er beschloß Horn, Nägel mit Köpfen zu machen und begann, an einer neuen Version des Albums zu arbeiten – mit ihm selbst als Sänger, womit die Besetzung der Neuversion dann derjenigen des 1980er Albums "Drama" exakt entsprach. Da er schon mal dabei war, mischte er das Album auch gleich neu ab und fügte den einen oder anderen Instrumentalpart hinzu. Einen zusätzlichen Track (authentisch, da aus den damaligen Sessions) gab es obendrein. Welche Version man vorzieht, bleibt Geschmackssache, in der einen wie der anderen ist es ein bemerkenswert starkes Spätwerk, das nicht wenige Fans als das beste Yes-Album seit "Tales Of Topographic Oceans" empfanden. (2018/2025)






