Rezension
Schon das Debüt brachte der pakistanisch-britischen Künstlerin Natasha Khan Vergleiche mit Kate Bush und Björk ein, knackte die britischen Top 50 aus dem Stand und zog neben einer Nominierung für den Mercury Prize auch eine Glastonbury-Buchung nach sich. Aufgewachsen war Khan in einer Leistungssportler-Familie, doch zeigte sie sich früh als eher musisch interessiert; mit elf brachte sie sich selbst das Klavierspielen bei. Das Debüt ist ein Art-Pop-Wunderwerk, schillernd, hochmelodisch, fragil wie ein Glaspalast. Wer es damals hörte, war sich sicher, es mit einer Großkünstlerin zu tun zu haben – was sich mit der anschließenden Diskographie auch bewahrheiten sollte… – Vinyl-Originale (gab es damals seltsamerweise nur in Übersee) sind längst Sammlerstücke. (2006/2026)




