Rezension
Der Mann, der uns einst den schnellsten Dance-Track aller Zeiten bescherte, schreibt ein ganzes Doppelalbum (ein echtes, 85 Minuten!) über die Ruhe: Musik als Rückzugsort in einer immer lauteren und verrückteren Welt. Schlagzeug gibt es fast gar nicht, Gesang nur viermal in 14 Tracks (aber hervorragend besetzt mit Gospel-Sänger Jacob Lusk, Elise Serinelle, India Carney und serpentwithfeet). Dafür zarte Streicher im Ambient-Klanglandschaften-Modus, manchmal auch nur Klavier. In "Tallinn" läßt Moby die Töne ausklingen, bis sie verschwunden sind. Der schönste Moment dieses erstaunlichen Albums. (2026)






