Rezension
Das mit ihrem zweiten Album "Rapture" vorgelegte hohe Niveau konnten die Sängerin und Produzent Michael J. Powell auf dem Nachfolger halten. Slick produzierter R&B, absolut Mainstream-konform und radiotauglich – aber eben doch hörbar nicht von der Stange, dank einer stellaren Crew aus Top-Musikern (u,a, Bassist Nathan East, Drummer Omar Hakim und Percussion-Meister Paulinho da Costa nebst Gastspielen von etwa Saxophonist Gerald Albright oder George Duke!). Und natürlich dank einer Ausnahme-Stimme, der man nicht nur in "Lead Me Into Love" oder dem Bossa-infizierten "Good Enough" Bakers Jazz-Potential und ihre Verehrung für Sarah Vaughan deutlich anhörte! Was letztlich auch der Grund ist, warum Bakers Alben sehr viel besser gealtert sind als der Großteil der Genre-Chartware der Ära. (1988/2026)






