Various

Große Meister, kleine Stücke

Label/AN:  Clearaudio / Deutsche Grammophon, LP83044
Format:  LP 180g

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Rezension

Natürlich hätte man auf vergleichbare Sammelprogramme im Katalog der Deutschen Grammophon zurückgreifen können; doch zog man es bei Clearaudio vor, die Archive selbst zu durchforsten und ein eigenes, exklusives Programm zu erstellen. Ein Programm, das übrigens keineswegs nur die üblichen Verdächtigen einer Zusammenstellung von Klavierminiaturen enthält. Es beginnt mit zwei Martha Argerich-Aufnahmen, Ravels „Jeux d’eaux“ und dem Des-dur-Prélude von Chopin. Daran knüpft Stefan Askenases Einspielung der „Berceuse“ op. 57 an, vom selben Pianisten hören wir noch einen der tschechischen Tänze Friedrich Smetanas und den dritten der Lisztschen „Liebesträume“; dann folgen zwei Stücke aus Daniel Barenboims legendärer Einspielung von Mendelssohns „Liedern ohne Worte“. Seite zwei beginnt mit Monique Haas: Claude Debussys „Feux d’artifice“ aus dem zweiten Buch der „Préludes“. Dann der große Wilhelm Kempff mit einer Barock-Trilogie (in eigenen Transskriptionen des Pianisten) aus Bach („Siciliano“ aus der Flötensonate BWV 1031), Händel (Menuett aus „Suite de pièces pour le clavecin“, HWV 434) und Gluck („Reigen seliger Geister“ aus „Orphée et Eurydice“). Dann Svjatoslav Richter; zunächst mit zwei Chopin-Etüden, dann mit zweien der sechs Rachmaninoff-“Préludes“ (wohl die Jahrhundertaufnahme dieser Werke). Den Abschluß macht  Alexis Weissenberg mit der Scarlatti-Sonate E-Dur K. 20. Neu gemastert wurde diese Perlenkette vom renommierten Tonmeister des Gelblabels selbst, Heinz Wildhagen! Die Pressung ist gleichfalls ohne Tadel – mit den meist in Billigserien erschienenen Samplern der Vergangenheit hat dies wenig gemein… (2008)