Rezension
Es ist einiges passiert in den sechs Jahren seit dem letzten Studioalbum "Nothing As The Ideal": Keyboarder (meist Rhodes-Piano) und (gelegentlich) Violinist Allan Van Claeve kehrte zurück, dafür stieg Gründungsmitglied und Dummer Robbie Staebler aus, für den der schon lange mit der Band befreundete und sich daher problemlos einfügende Christian Powers an Bord kam. Und dann gab es 2022 natürlich noch das "Baker's Dozen"-Projekt mit monatlich einer (leider nur digital veröffentlichten) Single. Und live waren sie natürlich auch aktiv. Tatsächlich fand die Tour zum Album bereits 2025 statt, und vielleicht klingen die neuen Songs deswegen so präzise, weil sie bereits eine ausgiebige Testphase hinter sich haben. Jedenfalls scheint es einem, als wäre der Witches-Sound, der den Doors soviel zu verdanken hat wie Black Sabbath und Kyuss und zudem deutliche Spuren von Pink Floyd, The Grateful Dead und Neil Young aufweist, noch nie so gut ausformuliert worden. Wobei das Songmaterial an sich sicherlich auch zum Besten zählt, was Charles Michael Parks bislang geschrieben hat. – Dunkelrot/schwarz marmoriertes Vinyl. (2026)






