Rezension
Nach zwei phantastischen Platten war 2018 schon wieder Schluß. Die Ausnahme-Sängerin und Frontfrau der Band Brittany Howard machte sich selbständig und veröffentlichte zwei Alben, die ganz anders klangen. Nun hat sie sich mit Gitarrist Heath Fogg und Bassist Zac Cockrell wiedervereint – zu einem Album, das die beiden Seelen in ihrer Brust zu vereinen scheint. Schwebender Psych-Soul von stilistisch weiter Bandbreite: Man begegnet Marvin Gaye und Prince, das Spektrum reicht von klassischem Motown-Sound bis Afrofuturismus – und obwohl die Stimmung fast durchweg in besagtem, zum Albumtitel passenden Schwebezustand bleibt, passiert eine Menge – langweilig wird einem bestimmt nicht dabei. Daß Howard eine der größten Sängerinnen der Gegenwart ist, weiß man zwar schon, aber es wird hier einmal mehr eindrucksvoll bestätigt! – "Daydream yellow" Vinyl. (2026)





