Rezension
In (ständiger) Bewegung ist die Musik des Ensembles um Trompeter Oscar Andreas Haug tatsächlich; "quecksilbrig" ist ein guter Begriff, sie zu beschreiben. Auch auf dem dritten Album zeigen die Norweger, wie avantgardistisch (und dabei doch immer organisch) Jazz auch bei Verzicht auf elektronisches Equipment immer noch sein kann. Hier entstehen ständig neue Klangfarben, reiben sich Sounds aneinander, überraschen seltsame Rhythmen. Und doch scheint alles einem höheren Prinzip zu folgen. Stupend ist auch diesmal das Zusammenspiel dieser Ausnahmeformation. Wer dieses Aushängeschild des gegenwärtigen skandinavischen Jazz noch nicht kennt: Höchste Zeit! (2026)




