Rezension
Man darf die gebürtige Hispano-Texanerin Arielle Granados wohl mit einigem Recht als Exzentrikerin bezeichnen – ihr Erscheinungsbild ist so eigenwillig und schrill wie ihre Musik. Die sich aus Funk, House, mexikanischem Bolero, brasilianischen Grooves und vor allem einer Menge Jazz zusammensetzt. Nach zwei aufsehenerregenden Singles ("running" und "fajas", beide hier enthalten) kommt nun eine erste Album-Veröffentlichung. Mit neun Songs unter einer halben Stunde vielleicht eher eine EP – aber doch lang genug, um tiefer eintauchen zu können in Sparklmamis musikalische Wunderwelt. Wie man das nennen und wo man das einsortieren soll – darüber macht man sich besser keine Gedanken. Sondern staunt einfach über diesen so innovativen wie höchst unterhaltsamen Stil-Cocktail. Für dessen Umsetzung Granados einige Topleute der jungen Jazzszene ihrer Wahlheimat Chicago gewinnen konnte, etwa Trompeter Nico Segal, Saxophonist Kenneth Leftridge jr., Keyboarder Josh Jessen oder Drummer Eddie Burns! Hier beginnt mit einiger Sicherheit eine höchst spannende Diskographie! (2026)






